MIPS Helme

Die besten Kinder- und Jugend-Fahrradhelme mit MIPS unter 100€

MIPS steht für Multi-directional Impact Protection System. Bei einem Sturz entstehen oft Drehkräfte, die auf den Kopf wirken – zum Beispiel wenn du seitlich oder schräg hinfällst. Diese Drehbewegungen können besonders gefährlich für das Gehirn sein. MIPS ist eine spezielle Schicht im Helm, die sich bei einem Aufprall leicht bewegen kann und so diese schädlichen Drehkräfte reduziert.

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Kurzantwort: Ist ein MIPS-Helm für Kinder sinnvoll?
Ein MIPS-Helm kann für Kinder eine sinnvolle zusätzliche Option sein. Das MIPS Brain Protection System kann die Rotationsbewegung des Kopfes bei bestimmten schrägen Aufprallen reduzieren. Entscheidend ist jedoch zuerst, dass der Helm nach EN 1078 geprüft ist, richtig passt und gern getragen wird. Auch ein gut passender Kinderhelm ohne MIPS ist eine gute Wahl. KED bietet MIPS-Kinderhelme mit K-FIT Verstellsystem und EN-1078-Zertifizierung bereits ab 34,98 €.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • MIPS kann Rotationsbewegungen reduzieren – je nach Aufprallsituation und insbesondere bei bestimmten schrägen Aufprallen. Die Technologie ist eine zusätzliche Option; entscheidend bleiben die richtige Größe, eine gute Passform und die EN-1078-Zertifizierung.
  • Unabhängige Tests bestätigen den Sicherheitsvorteil: Biomechanische Labortests zeigen, dass MIPS die Spitzenwerte der Winkelbeschleunigung um 22,9–47,4 % senken kann.
  • Zwei KED-Modelle mit MIPS unter 100 €: Der KED POP als Preis-Einstieg ab 34,98 € und der KED Pop II mit LED-Rücklicht – beide mit In-Mold-Technologie.
  • Die richtige Helmgröße ist genauso entscheidend wie die Technologie – Kopfumfang messen ist Pflicht, bevor du bestellst.
  • Alle KED-MIPS-Kinderhelme sind nach EN 1078 zertifiziert. Weitere Modelle findest du in der MIPS-Fahrradhelm-Kollektion.

Was ist MIPS und wie funktioniert es?

MIPS steht für Multi-directional Impact Protection System. Entwickelt wurde die Technologie von Gehirnchirurgen und Wissenschaftlern an der Königlichen Technischen Hochschule in Stockholm – mit einem klaren Ziel: das Gehirn bei schrägen Stürzen besser zu schützen.

Das Prinzip ist überraschend einfach: Zwischen der Helmschale und deinem Kopf (bzw. dem Kopf deines Kindes) sitzt eine dünne Gleitschicht. Bei einem schrägen Aufprall kann sich diese Schicht um 10–15 mm in alle Richtungen bewegen, wie MIPS AB erklärt. Dadurch kann die Rotationsbewegung des Kopfes bei bestimmten schrägen Aufprallen reduziert werden.

Stell dir das so vor: Dein Gehirn schwimmt in einer Flüssigkeit zwischen den Schädelknochen – eine natürliche Schutzschicht. MIPS funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip und fügt dem Helm eine zusätzliche Schutzebene hinzu.

Warum ist das so wichtig? Ein herkömmlicher Fahrradhelm mit EPS-Schaumstoffkern absorbiert die lineare Aufprallenergie – also den geraden Stoß. Aber die meisten Stürze im echten Leben passieren nicht senkrecht. Laut MIPS AB treffen über 70 % aller Stürze schräg auf. Genau bei diesen schrägen Aufprallen entstehen Rotationskräfte, die für das Gehirn besonders gefährlich sind.

In biomechanischen Labortests konnten MIPS-Helme die Spitzenwerte der Winkelbeschleunigung um 22,9–47,4 % und die Winkelgeschwindigkeit um 20,5–38,1 % gegenüber identischen Helmen ohne MIPS reduzieren. Die Werte stammen aus kontrollierten Testbedingungen und lassen sich nicht pauschal auf jeden realen Sturz übertragen.

Wenn du mehr über Sicherheitsstandards erfahren möchtest, findest du alles dazu in unserem Artikel zu Helm-Zertifizierungen.

Lohnt sich MIPS bei Kinderhelmen?

Kurze Antwort: Ja. Und zwar aus drei konkreten Gründen.

1. Das Kindergehirn ist empfindlicher. Es befindet sich noch in der Entwicklung und reagiert anfälliger auf Verletzungsfolgen. Fachpublikationen zu pädiatrischen Schädel-Hirn-Traumata betonen, dass das kindliche Gehirn aufgrund seiner Entwicklungsphase besonders verletzlich ist und konsequente Präventionsstrategien benötigt, um Langzeitdefizite zu minimieren.

2. Kinder stürzen häufiger. Ob beim Ausweichen am Bordstein, beim Absteigen oder einfach, weil die Motorik noch nicht so ausgereift ist – Stürze gehören zum Kinderalltag auf dem Rad. Bei schrägen Aufprallwinkeln kann MIPS die auf den Kopf wirkende Rotationsbewegung reduzieren.

3. Helme schützen Kinder nachweislich. Übersichtsarbeiten zeigen, dass Fahrradhelme bei Kindern das Risiko medizinisch behandelter Kopfverletzungen um 63 % und die Wahrscheinlichkeit von Hirnverletzungen um 86 % reduzieren. MIPS kann diesen Basisschutz als zusätzliche Technologie ergänzen und die Rotationsbewegung bei bestimmten schrägen Aufprallen reduzieren.

Und die Gegenargumente? Die gibt es natürlich auch. MIPS-Helme kosten etwas mehr als vergleichbare Modelle ohne MIPS. Und das System bringt ca. 20–30 g Zusatzgewicht mit. Beides sind valide Punkte – aber bei KED-Modellen ab 34,98 € relativiert sich das Preisargument schnell. Und 20 g? Das merkt kein Kind.

Wichtig: MIPS ersetzt nicht die richtige Passform. Entscheidend sind die passende Größe, ein stabiler und bequemer Sitz sowie die EN-1078-Zertifizierung. Ein gut passender Kinderhelm ohne MIPS ist ebenfalls eine gute Wahl. MIPS kann als zusätzliche Technologie berücksichtigt werden. Mehr dazu findest du in unserem Kinderhelm-Kaufratgeber.

Die besten KED-Kinderhelme mit MIPS unter 100 €

Zwei KED-Modelle vereinen MIPS-Technologie und In-Mold-Konstruktion – und bleiben dabei deutlich unter der 100-€-Marke. Hier der direkte Vergleich:

Modell Geeignet für Größen Besonderheiten Preis
KED POP Alltag, Schulweg, Freizeit S (48–52 cm), M (52–56 cm) MIPS, In-Mold, kunterbunte Designs ab 34,98 €
KED Pop II Alltag, Schulweg, Freizeit S (48–52 cm), M (52–56 cm) MIPS, K-FIT, In-Mold, LED-Rücklicht, vereinfachter Verschluss 69,95 €

Beide Modelle sind nach EN 1078 zertifiziert und erfüllen damit die europaweit gültigen Sicherheitsanforderungen für Fahrradhelme. Weitere MIPS-Helme findest du in unserer MIPS-Kollektion.

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Alle Fahrradhelme mit Mips entdecken

Bei KED findest du ausgewählte Fahrradhelme mit MIPS Brain Protection System. Entdecke die verfügbaren Modelle und finde einen Helm, der zu Größe, Einsatzbereich und gewünschter Ausstattung passt.
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KED Pop II – Der mitwachsende Allrounder mit MIPS

Der Pop II ist die überarbeitete Version des KED-Bestsellers Pop – jetzt mit MIPS Brain Protection System. Er ist der ideale Begleiter für Schulweg, Spielplatz und Familienausflug.

Was ihn besonders macht:

  • K-FIT Verstellsystem: Die Passform lässt sich stufenlos anpassen und wächst mit. Du stellst den Helm einmal ein, und er sitzt – auch nach einem Wachstumsschub.
  • In-Mold-Technologie: Außenschale und EPS-Kern sind fest miteinander verschmolzen. Das Ergebnis: ein leichter, stabiler Helm, der bei einem Aufprall die Energie zuverlässig absorbiert.
  • Integriertes LED-Rücklicht: Gerade auf dem Schulweg oder in der Dämmerung sorgt das Rücklicht für bessere Sichtbarkeit – Studien zeigen, dass Lichter und reflektierende Elemente die Erkennung durch Autofahrer deutlich steigern.
  • Vereinfachter Verschluss: Auch kleinere Kinder können den Helm selbst öffnen und schließen – das fördert die Eigenständigkeit und spart morgens Zeit.
  • Kindgerechte Motive: Designs, die Kinder wirklich tragen wollen. Denn der sicherste Helm nützt nichts, wenn er im Schrank bleibt. Tipps dazu findest du im Artikel Wie du dein Kind fürs Helmtragen begeistern kannst.
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KED Pop II - Kinder- und Jugendhelm mit Mips

Der KED Pop II begeistert sorgt mit eingebautem Mips Brain Protection System und integriertem LED-Rücklicht für idealen Schutz.
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KED POP – Der Preis-Einstieg in die MIPS-Welt

Du suchst maximalen Schutz zum kleinen Preis? Der KED POP ist der Klassiker unter den Kinderhelmen – und aktuell ab 34,98 € (statt 69,95 €) der günstigste Weg zum MIPS-Schutz.

Die Highlights:

  • MIPS Brain Protection System: Dieselbe Schutztechnologie wie in deutlich teureren Helmen – kann die Rotationsbewegung bei bestimmten schrägen Aufprallen reduzieren.
  • In-Mold-Technologie: Leichte Konstruktion ohne Kompromisse bei der Stabilität.
  • Kunterbunte Designs: Von dezent bis knallig – hier findet jedes Kind seinen Lieblingshelm.
  • Einfache Größenanpassung: Sicherer Sitz, der mit dem Kind mitwächst.

Welche Größe für den Kinder-MIPS-Helm?

Die beste Technologie bringt nichts, wenn der Helm nicht richtig sitzt. Und die richtige Größe richtet sich immer nach dem Kopfumfang – nicht nach dem Alter.

So misst du richtig:

  1. Nimm ein flexibles Maßband.
  2. Lege es ca. 1–2 cm über den Augenbrauen einmal waagerecht um den Kopf deines Kindes.
  3. Lies den Umfang in Zentimetern ab – das ist deine Helmgröße.

So muss der Helm sitzen:

  • Waagerecht auf dem Kopf – nicht nach hinten gekippt.
  • Er darf nicht wackeln, wenn dein Kind den Kopf schüttelt.
  • Die Riemen bilden ein V unter dem Ohr.
  • Zwischen Kinnriemen und Kinn passen maximal ein bis zwei Finger.

Wann muss der Helm ausgetauscht werden? Nach jedem Sturz (auch wenn äußerlich nichts zu sehen ist), nach 3–5 Jahren oder wenn der Helm nicht mehr passt. Mehr dazu findest du im Artikel Wann muss ein Fahrradhelm ausgetauscht werden?

Du bist dir bei der Größe unsicher? In unserem Größenratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du den Kopfumfang richtig misst und die passende Helmgröße findest.

MIPS-Helme für Erwachsene

MIPS lohnt sich nicht nur für Kinder. Auch für Erwachsene bietet KED MIPS-Fahrradhelme unter 100 € – mit derselben Technologie, die die Rotationsbelastung bei schrägen Stürzen um bis zu 47 % reduzieren kann. Alle Details, Modelle und Empfehlungen findest du in unserem Artikel Die besten MIPS-Helme für Erwachsene. Oder stöbere direkt in der MIPS-Kollektion.

Fazit: Maximaler Schutz für kleine Köpfe muss nicht teuer sein

Für Kinder zählt vor allem ein Helm, der nach EN 1078 geprüft ist, richtig passt und zuverlässig getragen wird. MIPS kann diesen Basisschutz als zusätzliche Technologie ergänzen und die Rotationsbewegung bei bestimmten schrägen Aufprallen reduzieren, ist aber kein Muss für jeden Kinderhelm.

Mit dem KED POP als Preis-Einstieg ab 34,98 € und dem KED Pop II mit K-FIT Verstellsystem und LED-Rücklicht bekommst du zwei EN-1078-zertifizierte Helme mit MIPS und In-Mold-Technologie – beide deutlich unter 100 €.

Sicherheit muss nicht teuer sein. Aber sie muss richtig sitzen.

Dein Kind verdient den bestmöglichen Schutz – ohne Kompromisse beim Budget.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema

Ist MIPS bei Kinderhelmen sinnvoll?

MIPS kann für Kinder eine sinnvolle zusätzliche Option sein, ist aber kein Muss für jeden Kinderhelm. Das System kann die Rotationsbewegung des Kopfes bei bestimmten schrägen Aufprallen reduzieren. Entscheidend bleiben die richtige Größe, eine korrekte Passform und die EN-1078-Zertifizierung. Ein gut sitzender Kinderhelm ohne MIPS ist ebenfalls eine gute Wahl.

Was kostet ein MIPS-Kinderhelm?

MIPS-Kinderhelme gibt es bereits deutlich unter 100 €. KED bietet mit dem POP (ab 34,98 €) und dem Pop II (69,95 €) zwei Modelle, die das MIPS Brain Protection System mit In-Mold-Technologie kombinieren – zu einem Preis, der für die meisten Familien erschwinglich ist.

Was ist der Unterschied zwischen einem Helm mit und ohne MIPS?

Ein herkömmlicher Fahrradhelm absorbiert Aufprallenergie über seine EPS-Schaumstoffschale. Ein Helm mit MIPS besitzt zusätzlich eine dünne Gleitschicht, die bei bestimmten schrägen Aufprallen eine relative Bewegung zwischen Kopf und Helm ermöglichen kann. Dadurch kann die Rotationsbewegung des Kopfes reduziert werden. Ob mit oder ohne MIPS: Entscheidend sind eine korrekte Passform und die EN-1078-Zertifizierung.

Macht MIPS den Helm schwerer?

Kaum spürbar. Das MIPS-System wiegt nur ca. 20–30 g zusätzlich. Bei KED-Kinderhelmen mit In-Mold-Technologie bleibt das Gesamtgewicht trotzdem sehr niedrig. Kinder bemerken den Unterschied im Alltag nicht.

Ab welchem Alter gibt es MIPS-Helme für Kinder?

KED bietet MIPS-Kinderhelme ab einem Kopfumfang von ca. 48 cm an – das entspricht in der Regel einem Alter ab etwa 3 Jahren. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Kopfumfang. Miss den Kopf deines Kindes ca. 1–2 cm über den Augenbrauen, um die richtige Größe zu finden.

Melissa

Melissa schreibt über Fahrradhelme, Radsport und Sicherheit im Straßenverkehr. Mit einem klaren Blick für Trends und Verbraucherfragen bereitet sie Fachwissen so auf, dass es für Leserinnen und Leser leicht verständlich und sofort nutzbar ist.